Lebensquelle pur – ohne geht nicht!

Dehydration, ihre Folgen und wie man vorbeugen kann

Wasser ein Lebensmittel? Mit Sicherheit aber lebensnotwendig. Das machen sich Lebensmittelproduzenten zunutze und verkaufen in Plastikflaschen abgefülltes Wasser. Seit den Siebzigerjahren hat sich der Wasserkonsum von Heil- und Mineralwasser aus der Flasche von 13 Liter pro Kopf auf 136 Liter verzehnfacht. Gefiltert, belüftet oder mit Kohlensäure versetzt landet es im Getränkemarkt unter Werbetafeln, die das besondere Lebensgefühl vermitteln.
Lösen, transportieren, chemisch verbinden, … das tut Wasser für uns. Eine regelmäßige Versorgung, mit reinem Wasser, ist essenziell, im Gegensatz zum Trinken von Erfrischungsgetränken. Gesüßte Tees, Säfte und alkoholische Getränke enthalten Wasser, das jedoch für die genannten Aufgaben ungeeignet ist und sogar entwässernd wirken kann.

 

Einen Wasserspeicher gibt es nicht

Morgens Frühstücks- und Taxiservice, tagsüber Zusatzaufgaben vom Chef, die Kinder müssen noch abgeholt werden und fragen schon nach dem Abendessen, sogar der Staubsauger verstaubt … Wie viel trinken Sie in solchen Zeiten und was passiert, wenn dem Körper weniger Wasser zur Verfügung steht, als er benötigt? Im Gegensatz zur Nahrung kann der Körper kein Wasser speichern. Wir Atmen, gehen auf Toilette oder Schwitzen, und verlieren damit jedes mal Wasser. Die Menge variiert, je nach Wetterlage oder wie oft und intensiv wir sportlich aktiv sind. Verdauungsstörungen oder Medikamente, die die Wasseraufnahme hemmen, beeinflussen den Wasserhaushalt zusätzlich.

Führt man dem Körper weniger Flüssigkeit zu, als er verliert, spricht man von einer Dehydration. Wird dieses Defizit nicht ausgeglichen, erscheinen erkennbare körperliche Signale: unter anderem Wortfindungsstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Schwindelgefühl und ein erhöhter Puls. Macht man weiterhin nichts gegen den Wassermangel, nimmt die Vergesslichkeit zu, ein unausgeglichenes Gefühl entsteht und wir werden leichter wütend. Sind trockene Schleimhäute, eine rissige Zunge oder eine geringere Hautspannung sichtbar, ist schon von einem Wassermangel von zwei Prozent auszugehen. (Quelle: DGE). Und das war noch nicht alles.

 

Ohne Wasser keine Logistik

Eine negative Flüssigkeitsbilanz hat auch Folgen, die man ihnen nicht ansehen kann: Unsere Zellen brauchen Wasser als Transportmedium. Ein Mangel schränkt ihre Funktionen ein, benötigte Spurenelemente und Vitalstoffe werden nicht effektiv aufgenommen, die verbrauchten Nährstoffe (Schlacken) unzureichend abgeführt. (Quelle: Kölner Stadtanzeiger, 2009).
Das meiste Wasser braucht unser Gehirn (Quelle: Newsletter Uni Stuttgart). Bei Flüssigkeitsverlust reagiert es mit der Ausschüttung von Hormonen, damit die Wasserverteilung im Körper konstant bleibt und alle Substanzen weiterhin dorthin gelangen, wo sie benötigt werden. Die Botenstoffe signalisieren der Niere, Wasser zurückzuhalten, um der Verdickung des Blutes entgegenzuwirken. Somit können sie ihre Klärfunktion nicht mehr ausreichend erfüllen, Giftstoffe verbleiben im Organismus und werden auch hier konzentriert. Und über die Haut wird weniger Flüssigkeit abgegeben, das beeinträchtigt unsere körpereigene Klimaanlage und kann zu einer Überhitzung führen. Weitere gute Gründe, den Wasserhaushalt im Auge zu behalten!

 

Fünf Tipps für eine gute Wasserbilanz

Jeder Mensch reagiert verschieden auf Umwelteinflüsse und körperliche Aktivitäten. Allgemeine Tipps können aber helfen, den Wasserhaushalt in der Waage zu halten. Mindestens 1.5 L pro Tag werden von der deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlen.

1. Für den Organismus sind Wasser, verdünnte Schorlen oder ungesüßte Tees, am besten geeignet.
2. Warten Sie nicht auf den Durst, trinken Sie kleine Portionen über den Tag verteilt.
3. Bereiten Sie sich früh genug, vor dem Sport oder bei großer Hitze, durch eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme vor.
4. Trinken Sie Erfrischungsgetränke oder Alkohol, wenn überhaupt, nur in Maßen.
5. Führen Sie immer geeignete Getränke mit sich – das hilft, sich ans regelmäßige Trinken zu gewöhnen.

Auch im Schlaf dehydriert der Körper, ein Glas Wasser – direkt nach dem Aufstehen – bringt den Kreislauf in Schwung und gleicht den nächtlichen Flüssigkeitsverlust aus.

 

Mein-Nutri.de Tipp: Für Ihr Smartphone oder Tablett sind Apps erhältlich, die täglich in selbst definierten Abständen ans Trinken erinnert.

Von der Redaktion als gut befunden: „Hydro Wasser trinken“ von Freshware. Die App für iOs (7.0 oder höher) und Android berechnet die benötigte tägliche Wassermenge, erinnert Sie ans Trinken und gibt Statistiken an. Eingegeben werden können persönliche Daten, wie das Geschlecht, das Gewicht, Aktivitäten oder Tagestemperatur. Sogar der Wassergehalt der zugeführten Nahrung kann angegeben werden. Die Zeitpunkte der stündlichen Erinnerungsfunktion sind nach der Installation vorgegeben, können aber individuell angepasst werden. Symbole wie Gläser oder Flaschen helfen zusammen mit einer Milliliterangabe bei der Einteilung, wann wie viel getrunken werden sollte. Die Bedienung ist simpel und die Symbolsprache sorgt für eine einfache Übersicht. Diagramme zeigen die zugeführte Wassermenge über verschiedene Zeitpunkte an, so ist eine Auswertung für den Tag, den Monat bis hin zu einem Jahr möglich. In der kostenpflichtigen, werbefreien pro Version können sämtliche Daten auch exportiert werden. Unser Prädikat: eine hilfreiche Eselsbrücke im Alltag.

 

Bei allen guten Tipps – halten Sie stets Rücksprache mit ihrem Arzt oder Therapeuten, ob erwähnte Anwendungen, Rezepte und Produkte für Sie geeignet sind.

 

Wir wünschen Ihnen eine gute und schöne Zeit - Ihr Team von Mein-Nutri.de.

 

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Plötzlich Pflegefall – wer hilft weiter?

Plötzlich PflegefallEin Pflegefall tritt meistens unverhofft ein und ist nicht vom Alter abhängig. Ein Unfall bei einem kleinen Kind kann schon dazu führen, dass dieses zeitlebens pflegebedürftig sein wird. Da niemand mit einer solchen Situation rechnet, sind die wenigsten darauf vorbereitet.

Viele Fragen treten auf: Wo beantrage ich eine Pflegestufe? Wer hilft mir, wenn die Pflegestufe abgelehnt wurde? Auf welche Hilfsmittel habe ich einen Anspruch? Wer kann mir vor Ort Hilfe geben? Was ist eine Kurzzeitbetreuung? Was muss ich bei der Auswahl eines Pflegeheims beachten?

Zuerst muss jedoch die Frage geklärt sein, ob die Pflege zu Hause stattfinden kann oder ob der Pflegebedürftige in ein Pflegeheim gegeben werden muss. Manchmal reicht auch schon eine Tagesbetreuung aus, um die pflegenden Angehörigen zu unterstützen bzw. zu entlasten.

Aber auch dann hören die Fragen nie auf, da sich die Pflegesituation und auch die Gesetzeslage laufend ändern und deshalb ständig neu recherchiert werden muss. Doch ganz so aussichtslos ist es nicht. Man muss nur wissen, wo man Hilfe bekommt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Kartoffelcremesuppe mit Champignons und Kräutern der Saison

Rustikal mal anders und lecker!

 

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Snack it! – Krosses Schwarzbrot mit Avocado-Dip

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Fast Food – ein in der Lebensmittelindustrie und auch von Konsumenten häufig gebrauchter Begriff, dem ein ausgesprochen negatives Image anhaftet. Doch das muss nicht sein. Fast Food ist schließlich nichts anderes als schnelles Essen. Heute möchten wir Ihnen einen ausgewogenen und, je nach Zutaten, kalorienreichen Snack schmackhaft machen. Krosses Schwarzbrot mit Avocado-Dip eignet sich hervorragend als kleine Mahlzeit zwischendurch oder auch als Vorspeise bzw. pikantes Frühstück.

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Aber jetzt – genussvoll fit durch Herbst und Winter (Teil vier)

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In unserem letzten Teil, der Feiertagsserie, geht es um die vierte Säule im “Genussvoll fit durch Herbst und Winter-Programm” – Bewegung, die uns körperlich und mental angemessen stärkt. Sie dient nicht nur zur Kräftigung und baut Spannungen ab, in der Winterzeit leiden einige Menschen vermehrt an Schlafstörungen, auch denen kann mit Bewegung und allen weiteren Mein-Nutri.deTipps aus dieser Serie entgegen gewirkt werden. Nun gut – für manche beginnt jetzt die Zeit des Umsetzens der sportlichen Neujahrsziele zum gesunden Ab- oder Zunehmen. Vielleicht können Ihnen ein paar der Ideen auf die Sprünge helfen.

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Aber jetzt – genussvoll fit durch Herbst und Winter (Teil drei)

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Pikant, scharf, süß – was darf es sein?

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Herbstalle, schwäbische AlbWohltaten für Körper und Gemüt

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